Nicht die Rathäuser, sondern der Neubau der Gudrun-Pausewang-Grundschule sollte Priorität haben!

Gawlik erinnert an das Versprechen des Rates aus 2017 an die Eltern, Schüler und Lehrer, dass die Gudrun-Pausewang-Grundschule (GPGS) einen Neubau erhält, wenn das gerade für die GPGS auf dem Gelände des Gymnasiums fertiggestellte Gebäude dauerhaft dem Gymnasium zur Nutzung überlassen wird.

„Hier steht der gesamte Rat einschließlich des heutigen Bürgermeisters im Wort gegenüber der Schule“, erinnert Gawlik und prognostiziert eine weitere Politikverdrossenheit bei den Burgdorfern, wenn sie selbst hier in Burgdorf vor Augen geführt bekommen, was solche Versprechen wert sind.

 „Anstatt die vorhandenen Kapazitäten mit der Rathausplanung zu belasten, wäre es zielführender gewesen, diese Kapazitäten für das Vorhaben GPGS Neubaus zu nutzen“, so Gawlik und verweist darauf, dass durch die erhebliche Verzögerung abermals eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erforderlich ist, die weitere unnötige Kosten verursacht.

Ein Blick in die vorliegende Investitionsplanung bis 2023 zeigt, dass bisher in den für Ende 2023 prognostizierten Geldschulden der Stadt von ca. 180 Mio. Euro, nur Planungskosten in Höhe von 1 Mio. Euro eingerechnet sind – das macht deutlich, welche falsche Priorität der GPGS Neubau beim Rat und der Verwaltung hat.

„Die eigentlichen Kosten für den Neubau in Höhe von mindestens 15 Mio. Euro sind in den 180 Mio. Geldschulden nicht enthalten.“ stellt Gawlik klar und fordert die für den Neubau erforderlichen Kosten jetzt konkret zu erheben und dann in den Haushalt 2021/22 und die Investitionsplanung 2023 aufzunehmen.

„Wenn die Kosten für die GPGS nicht in den nächsten Doppelhaushalt eingestellt und in die Investitionsplanung aufgenommen werden, dann ist das auch ein klares Signal, wie die heutigen Mandatsträger zu ihrem Wort aus 2017 stehen.“, so Gawlik und das nicht nur an die Eltern, Schüler und Lehrer der GPGS, sondern an alle Burgdorfer.